Website Relaunch in 4 Schritten

Website Relaunch in 4 Schritten

Aufgepasst! Ihre Website ist sehr wahrscheinlich veraltet!

Aber keine Panik, das haben Websites so an sich. Das Internet entwickelt sich so rapide, dass es fast unmöglich ist, in jeder Hinsicht auf dem neusten Stand zu bleiben. Damit der Relaunch Ihrer Website gelingt, zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, worauf Sie dabei achten sollten.

Dennoch: Gerade viele kleine und mittlere Unternehmen haben tatsächlich veraltete Websites. Das liegt schlichtweg daran, dass eine beachtliche Zahl der Unternehmer – etwa in den letzten zehn Jahren – die Wichtigkeit des Internets nicht mehr abstreiten konnten. Entsprechend wurden Websites erstellt, aber oft auch nicht unterhalten.

Dass das Internet hier ist, um hier zu bleiben, sollte mittlerweile auch dem letzten Unternehmer klar sein. Auch die Tatsache, dass es ohne eigentlich nicht mehr geht. Entsprechend wird es eventuell mal Zeit für einen Relaunch, einen Neustart für die eigene Website.

Und so wird das Schritt für Schritt gemacht …

Analyse Benutzerfreundlichkeit

Ein erfolgreicher Relaunch beginnt mit einer gründlichen Analyse der bestehenden Situation. Denn nur wer weiß, was bisher schief gelaufen ist, kann seine Website verbessern. Bei der Analyse muss besonders auf die nachfolgenden Punkte geachtet werden:

  • Inhalte gut auffindbar

    Je älter eine Website ist, desto mehr Inhalte sammeln sich an. Hier müssen Sie daher sicherstellen, dass die Top-Inhalte schnell erreichbar sein. Sprich, Sie müssen prüfen, wie viele Klicks ein Besucher beginnend von der Startseite machen muss, um die wichtigsten Seiten zu erreichen. Als „wichtig“ könnte man hier zum Beispiel diese Seiten bezeichnen, die verkaufen.
  • Sinnvolle Navigation

    Um die Ziele des ersten Punktes zu erreichen, müssen Sie unter Umständen die Navigation überarbeiten. Eventuell muss die Navigation in mehrere Ebenen unterteilt werden. Hier muss eine gute Balance zwischen „schnell erreichbar“ und „trotzdem noch übersichtlich“ gefunden werden.
  • Responsive Design

    Eine Website muss heute ganz einfach responsive sein. Responsive bedeutet, dass sich die Website dem Gerät des Besuchers anpasst. So sieht die Website am Laptop anders aus, als auf dem Smartphone. Eine zusätzliche mobile Website ist im Prinzip nicht mehr zeitgemäß.
  • Moderner Stil

    Das Design muss in den meistens Fällen sowieso komplett überarbeitet werden. Denn, alle paar Jahre setzen sich neue Trends durch und werden im Internet zum neuen Standard.
  • Angenehme Farben

    Sicherlich müssen die Farben der Website jenen des Corporate Designs entsprechen, jedoch lässt das nach wie vor viel Spielraum. Farben können dennoch dezent verwendet werden. Bei Websites spielt der Kontrast zwischen den Farben eine große Rolle. Er trägt eine entscheidende Rolle, wie gut ein Text lesbar ist. Experimentieren ist natürlich erlaubt, aber wenn es um die Lesbarkeit geht, sollten Sie immer auf der sicheren Seite sein.
  • Unnütze Inhalte

    Trennen Sie sich unbedingt von unnützen (oder ungenutzten) Inhalten. Inhalte, die nicht mehr korrekt sind, müssen Sie überarbeiten oder entfernen. Aber aufgepasst! Stellen Sie sicher, dass es nicht mit der Auffindbarkeit der Inhalte zu tun hat.

SEO Audit

Beim Website Relaunch denken viele nur an das Aussehen der Seite. Es wäre aber ein großer Fehler, wenn Sie nicht hier bereits einen guten Blick auf die Suchmaschinenoptimierung werfen würden. Insbesondere folgende Faktoren müssen Sie in Betracht ziehen und genau analysieren:

  • Interne Verlinkung

    Überprüfen Sie, ob Inhalte ausreichend intern verlinkt werden. In dem Zusammenhang lohnt sich auch ein Blick auf sogenannte „broken Links“. Also Links, die auf nicht mehr vorhandene Inhalte zeigen. Diese müssen angepasst oder entfernt werden (gilt auch für externe Links).
  • URL Struktur

    Bei älteren Websites und CMS (Content Management System) ist es zum Teil noch üblich, dass sehr kryptische URL-Namen verwendet wurden. Also zum Beispiel „ihredomain.de/stgls39724.html“. Heute verwendet man jedoch vorzugsweise erklärende URLs. Das sieht etwa so aus „ihredomain.de/produkte/blaue-socken.html“. So sehen Besucher und Suchmaschinen bereits an der URL, um was es geht.
  • Ladezeiten

    Ein mittlerweile ebenfalls wichtiger Faktor ist die Ladezeit einer Seite. Zum einen sind die Benutzer selbst immer ungeduldiger und zum anderen hat sich auch Google dieses Thema groß auf die Fahne geschrieben.
  • Meta Informationen

    Sind Meta-Tags tot? Nein, sicherlich nicht. Nur weil die „Meta Keywords“ nicht mehr verwendet werden, heißt das nicht, dass alles wegfällt. Der Meta Titel und die Beschreibung sind (neben diversen anderen Meta Tags) immer noch sehr wichtig. Diese sollten Sie unbedingt überprüfen.
  • Inhalte

    Analysieren Sie, welche Inhalte bei Suchmaschinen gut gelistet sind, respektive wo noch Potenzial für bessere Rankings besteht.
  • Social Media

    Achten Sie auch auf die zunehmende Wichtigkeit von Social Media. Geben Sie den Besuchern die Möglichkeit Ihre Inhalte zu teilen und verknüpfen Sie Ihre Profile mit der Seite.

Tipp: Sehen Sie sich auch die Social Media Tools an.

Website überarbeiten

Bisher wurde vor allem analysiert und geprüft. Nun geht es an die Umsetzung. Nicht an der Live-Seite natürlich, sondern auf einer Kopie der Website im Hintergrund. Und darauf kommt es an:

  • Neues Design

    Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Analyse der Benutzerfreundlichkeit müssen jetzt innerhalb eines neuen Designs umgesetzt werden.
  • Technische Umsetzung

    Neben dem Aussehen der Seite muss auch die Technik den neuen Standards entsprechen. Hier kommen auch einige der Informationen aus dem SEO Audit zum Einsatz (siehe Verlinkung, URLs oder Ladezeiten).
  • Neue Inhalte

    „Content is King“ hieß es eine ganze Zeit lang. Klar ist natürlich, dass Inhalte allein nicht reichen, aber unglaublich wichtig sind sie zweifellos. Überarbeiten Sie Ihre wichtigsten Inhalte gründlich. Optimieren Sie diese für Suchmaschinen, aber genauso für echte Besucher (Stichwort: Konversion!). Und erstellen Sie, wo nötig, neue Inhalte.

Website aufschalten

Nach der Umsetzung auf dem Testserver geht es an die Aufschaltung der neuen Website. Dies natürlich nicht bevor die Seite sehr ausführlich und detailliert getestet wurde. Auf keinen Fall wollen Sie einen Relaunch zurückfahren müssen oder dass die Website plötzlich tagelang nicht richtig funktioniert.

Ihr Website Relaunch beinhaltet unendliche viele Details und kleine Aufgaben. Die Besucher Ihrer Seite sollen davon jedoch nichts mitbekommen. Daher müssen Sie so gut wie möglich vorbereitet sein, um den Neustart problemlos über die Bühne zu bringen.

Was gern vergessen wird

Zum Abschluss hier noch einige Tipps, da es bei einem Relaunch immer mal etwas gibt, dass vergessen wird:

  • Analytics einbauen

    Damit Sie keine Daten verlieren, muss die neue Website von Anfang an alle nötigen Tracking-Codes eingebaut haben.
  • Entfallene Seiten umleiten

    Falls Seiten entfallen oder die URLs umbenannt werden, müssen diese unbedingt an ihr neues Ziel umgeleitet werden. Denn, diese Seiten können an anderen Stellen verlinkt worden sein.
  • Ausführlich testen

    Wie bereits angesprochen ist der ausführliche Test vor dem Neustart absolut essenziell. Lieber ein paar Tage länger testen, als danach in Schwierigkeiten zu geraten.
Wie ist Ihre Meinung? Wir freuen uns über Ihren Kommentar.




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