Verschlüsselte Cloud: „Transporter“

Datenverschlüsselung ist hierzulande ein wichtiges Thema. Egal, ob es sich um privat genutzte oder berufliche Daten handelt, es gilt, diese vor Dritten zu schützen. Eine Möglichkeit, seine sensiblen Daten für andere unzugänglich machen, ist "Transporter". Die verschlüsselte Cloud ähnelt oft genutzten Angeboten wie Dropbox.

Was kann die Private Cloud?

"Transporter" ist eine gute Alternative zu Cloud-Storage-Angeboten. Connected Data stellt mit dem Transporter 2.0 ein Gerät vor, das sowohl vom Wohnzimmer als auch vom Büro aus verwendet werden kann. Wie es für eine Private Cloud üblich ist, können nur autorisierte Benutzer auf die Daten zugreifen.

Für normale Verbraucher und kleine Unternehmen ist dieses Gerät ideal. Es sieht nicht nur gut aus, sondern kann auch eine Speicherkapazität von bis zu zwei Terabyte bereitstellen. Das reicht für knapp 2000 Filme in HD-Qualität oder für mehr als 1 Million Fotos. Im Gegensatz zu Dropbox hat man die doppelte Kapazität. Darüber hinaus ist "Transporter" komplett kostenfrei nutzbar.

Schickes Gehäuse mit interessantem Innenleben

Der Transporter besteht aus einem schicken Plastikgehäuse, wo eine 2,5-Zoll-Festplatte untergebracht ist. Parallel dazu gibt es noch ein kleines Betriebssystem in dem Gehäuse. Dieses macht den Transporter zur vollwertigen Netzwerk-Festplatte. Um auf die hier gespeicherten Daten zurückgreifen zu können, wird lediglich ein LAN-Kabel benötigt. Alternativ dazu schließt man einen WLAN-Dongle per USB an. Und schon ist das Laufwerk mit dem Heimnetz verbunden.

Verschlüsselte Cloud - FiletransporterIm Gegensatz zu einem klassischen Netzlaufwerk gibt es beim Transporter einige Unterschiede. Nutzer dürfen sich über Funktionen freuen, die weit über die einfache Dateifreigabe hinausgehen. Zum Beispiel ist der private Cloud-Speicher vollwertig als Ordner in den Explorer integriert – ebenso wie bei Dropbox. Toll ist auch, dass es eine Web-Oberfläche für Zugriffe mit dem Browser und Apps für Android und iOS gibt. Dateien können dadurch ohne großen Aufwand zwischen mehreren Geräten synchronisiert werden. Hierfür die Dateien einfach im Transporter-Ordner ablegen und schon werden diese auf die anderen Geräte gespiegelt.

Sichere Verschlüsselung garantiert

Alle Daten, die auf dem Transporter abgelegt werden, werden mit 256 Bit verschlüsselt und auch nur verschlüsselt an Client-Geräte übertragen. Das sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit. Schließlich verfügt man nicht nur über einen Cloud-Dienst, bei welchem man selbst den Server hostet, sondern bei welchem auch eine konsequente Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vor dem Zugriff Fremder schützt. Eine Zwischenspeicherung auf fremden Servern findet dank Peer-to-Peer-Technik bei der Übertragung nicht statt.

Selbst dann, wenn jemand die Festplatte aus dem Transporter klaut, sind die Daten mit der 256 Bit AES-Verschlüsselung weiterhin sicher. Wird die Festplatte in einen weiteren Transporter eingesetzt, hat der Dieb dennoch keinen Zugriff auf die Daten, weil jede Festplatte nur bei ihrem eigenen Transporter funktioniert. Wird sie umgesiedelt, formatiert sie sich automatisch selbst.

Welche Ausstattungsmodelle gibt es?

Das neue Gerät gibt es mit oder ohne Festplatte. Man kann sich für Versionen mit vorinstalliertem 1-Terabyte- oder 2-Terabyte-Laufwerke entscheiden. Eine weitere Besonderheit: Es lässt sich gezielt auswählen, welche Dateien automatisch auf den Client kopiert werden sollen und welche erst bei Abruf heruntergeladen werden sollen. So wird eine Datenüberflutung auf dem Smartphone, dem Tablet und auf anderen Endgeräten verhindert. Ganz zu schweigen davon, dass ausgewählte Verzeichnisse oder Dateien auch Dritten freigegeben werden können.

Für die Basisversion ohne Festplatte werden etwa 209 € fällig. Das Modell mit 1 Terabyte Speicherplatz soll 289 € kosten, mit 2 Terabyte steigt der Preis auf 379 €.

1 Kommentar zu: Verschlüsselte Cloud: „Transporter“

  1. Robert Kirchner schrieb am :

    Hallo,

    sieht ja richtig schick aus. Allerdings auch stolze Preise.
    Ich habe eine externe NAS-Platte von Western Digital mit 2 Terrabyte über Netzwerkkabel im Büro. Hat etwa 180 Euro vor etwa einem Jahr gekostet. Allerdings hat die keine Verschlüsselung, soweit ich weiß. Dafür Benutzerverwaltung mit Passwordschutz. Über iPad und iPhone kann ich dann auch zugreifen und Filme schauen.

    Wie sieht es denn mit bei dieser hier bezüglich Geschwindigkeit aus? Bei der Verschlüsselung hat die sicher zu tun. Hat da jemand Erfahrungen gemacht?

    Grüße
    Robert

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