Kartendrucker helfen beim Personalisieren von Chipkarten

Kartendrucker Zebra ZXP S1Drucker gibt es bereits seit vielen Jahren. Allerdings konnte damit bislang nur auf Papier gedruckt werden. Kartendrucker bieten weitaus mehr Gestaltungsmöglichkeiten als herkömmliche Drucker. In Firmen eingesetzt können mithilfe eines Kartendruckers Ausweise von Mitarbeitern mit einem Foto oder wichtigen Daten versehen werden. Aber auch im privaten Bereich sind diese Drucker vielseitig einsetzbar und machen es möglich, individuelle Karten zu gestalten. Je nach Variante können wichtige Daten gespeichert und die Chipkarten damit individualisiert werden.

Wie funktionieren Chipkartendrucker?

Im Gegensatz zu einem Tintenstrahldrucker oder einem klassischen Laserdrucker werden Chipkarten anstatt Papier bedruckt. Bonuskarten, Kundenkarten, Mitgliedsausweise, Studentenausweise, Eintrittskarten, Mitarbeiterausweise und Tickets für Bus und Bahn lassen sich problemlos mit einem Kartendrucker erstellen. Hierfür wird der Drucker an einen Computer angeschlossen. Mit der jeweils mitgelieferten Software können Designs für die Vorder- und Rückseite der Karten festgelegt werden. Auf Wunsch ist auch eine Programmierung der Karten möglich – etwa um diese für Zutrittskontrollen verwenden zu können.

Die elektronischen Desktop-Drucker funktionieren per Einzelkartenzufuhr und unterscheiden sich damit zum Beispiel von Etikettendruckern. Barcodekarte mit FotoBei diesen basiert die Zufuhr auf Endlosmaterial. Wie bei fast allen Kartendruckern wird die jeweilige Plastikkarte gleichzeitig mit einem Farbband an einem Thermo-Druckkopf vorbeigeführt. Der Druckkopf gibt Hitzeimpulse ab, welche die Farbe vom Farbband auf die Karte übertragen. Dabei werden verschiedene Druckverfahren unterschieden.

Welche Druckverfahren gibt es?

Bei Kartendruckern gibt es fünf verschiedene Druckverfahren: Thermotransfer, Thermosublimation, Retransfer-Verfahren, Thermo-Rewrite-Druckverfahren (TRW) und Direct-to-card-Druckverfahren. Beim Thermotransfer werden vorbedruckte Plastikkarten einfarbig personalisiert, indem die Farbe vom monochromen Farbband auf die Karte transferiert wird. Mehr Funktionen bietet das Thermosublimations-Verfahren. Hier kommen mehrzonige Farbbänder zum Einsatz, indem die zu bedruckende Karte mehrmals mit der jeweiligen Farbzone am Druckkopf vorbeigeführt wird. So ist eine hohe Farbtiefe von bis zu 16 Millionen Farben auf den Karten möglich. Ein großer Vorteil bei einem Kartendrucker, der mit diesem Verfahren arbeitet, ist, dass der Kartendruck am Schluss dauerhaft haltbar gemacht wird. Die Plastikkarte wird vor UV und anderen schädlichen Einflüssen geschützt.

Auswahlkriterien beim Kauf

Beim Kauf eines solchen Druckers sollte man die Entscheidung für oder gegen ein Produkt davon abhängig machen, welchen Verwendungszweck man vorgesehen hat. Ein wichtiges Auswahlkriterium ist, wie viel Druckvolumen vorhanden sein soll. Außerdem sollte daran gedacht werden, dass es die Geräte zum Bedrucken von Plastik- und Chipkarten mit einseitigem und zweiseitigem Druck gibt. Wenn die Karten ausschließlich einfarbig gedruckt werden sollen, reicht ein Kartendrucker mit einem einfarbigen Druckverfahren. Wichtig ist auch, ob der Drucker die Möglichkeiten bietet, die Karte mit Chip oder Magnetstreifen zu versehen.

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